Saitenflügel - Konzertsaal im Künstlerhof, Alt Lietzow 12, 10587 Berlin

Friedemann Wuttke (Gitarre) (Spätsünder-Meisterkonzert)

Kontraste - Klassische und impressionistische Gitarren-Musik

VVK: 16 €, Abendkasse: 18 € , Ermäßigt: 14 € Ticket reservieren

„Nicht nur durch seine instrumentalen und musikalischen Qualitäten - die höchsten Ansprüchen genügen - hat sich der sympathische Musiker einen festen Platz in der vordersten Reihe der deutschen Gitarristik erspielt. Insbesondere sein Gespür für interessante Programmgestaltung und die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen namhaften Künstlern sorgen dafür, dass Friedemann Wuttke nicht unterbeschäftigt bleibt. Ein Musiker, der konsequent seinen Weg geht.“(Gitarre Hamburg)

KONTRASTE

Entgegen der gängigen Vorstellung, wonach die südamerikanische Gitarrenmusik ausschließlich mit populistischen Klängen aufwartet, beweist der Konzertgitarrist Friedemann Wuttke das Gegenteil: er stellt in seinem Programm die zwei berühmtesten Komponisten Lateinamerikas vor, Heitor Villa-Lobos in Brasilien und Astor Piazzolla in Argentinien, und stellt deren Werke der Musik aus Wiener Klassik und spirituellen Momenten von Johann Sebastian Bach gegenüber.

KLASSIK & IMPRESSIONISMUS

Wiener Klassik und brasilianischer Impressionismus sind ein schöner musikalischer Gegensatz und bringt zwei Gitarre spielende Virtuosen und Komponisten zusammen in einem Programm. Ferdinando Carulli war einer der größten Virtuosen in der Blütezeit der klassischen Gitarre.
Der brasilianische Nationalkomponist Heitor Villa-Lobos gehört, zusammen mit Astor Piazzolla, zu den wenigen Komponisten Südamerikas von Weltruhm. Die impressionistische Handschrift des Brasilianers ist vor allem von Maurice Ravel beeinflusst und erhält seine ganz eigene Farbe durch die kongeniale Verschmelzung mit der Musik seiner Heimat.

BACH & PIAZZOLLA

Der Argentinier Astor Piazzolla, Tango Genie und genialer Bandoneonist, wurde berühmt durch die Umdeutung des traditionellen argentinischen Tango, ohne allerdings dessen Nationalität zu verleugnen. So entstand im 20. Jahrhundert ein neuer Tango, der
„Nuevo Tango“. In dieser neuen argentinische Musik verschmelzt Astor Piazzolla die Kontrapunktik von Johann Sebastian Bach mit der Musik von Strawinsky und Bartok und verbindet sie mit dem melancholischen Klang des Bandoneons und der Energie des ursprünglichen Tango. Bei den vorgetragenen Werken handelt es sich um die kongenialen Bearbeitungen von Baltasar Benitez, über die Astor Piazzolla schrieb:
„Baltasar Benitez gives my music the real flavor of the New Tango.“
Piazzolla war ein großer Verehrer von Johann Sebastian Bach, weshalb die stillen Sarabanden von Bach mehr sind als nur ein Kontrast. Bachs Spiritualität hat bis heute nichts an seiner Ausstrahlung und Anziehungskraft verloren.

Weitere Informationen

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